Pressemitteilung des u-asta der Universität Freiburg zum Kamera-Wettbewerb:
Wettbewerb gegen Überwachung
Ein bundesweites Gewinnspiel soll auf das zunehmende Ausmaß der
Kameraüberwachung aufmerksam machen. Per Postkarte oder online unter
www.kamera-wettbewerb.de kann die Position einer Überwachungskamera
eingesendet und somit an dem Gewinnspiel teilgenommen werden.
DatenschutzaktivistInnen wollen mit diesem Wettbewerb die Problematik der
zunehmenden Überwachung einem breiteren Personenkreis zugänglich machen.
„Überwachung betrifft alle BürgerInnen, auch wenn dies leider vielen nicht
bewusst ist“, erläutert Albrecht Vorster, Vorstand des Unabhängigen
Allgemeinen Studierendenausschusses (u-asta), der Studierendenvertretung an
der Universität Freiburg. „Wir wollen vielen Menschen die Gelegenheit geben,
sich gegen die zunehmende Überwachung zu engagieren“, ergänzt Daniel Miehe,
ebenfalls Vorstand des u-asta. Bis zum 7. November können die Positionen von
Überwachungskameras eingesendet werden. Unter allen EinsenderInnen werden
Geldpreise in Höhe von 20, 30 und 50 Euro verlost.
Nach dem Ende des Wettbewerbs sollen die übermittelten Orte der
Überwachungskameras in OpenStreetMap (www.openstreetmap.org)
eingetragen werden. Bei diesem handelt es sich um ein Google-Maps ähnliches
Open-Source-Projekt.
Auf der Website des Wettbewerbs www.kamera-wettbewerb.de finden interessierte
Personen, neben einem Teilnahmeformular für den Wettbewerb, Informationen zur
Überwachungsproblematik und der damit einhergehenden Einschränkung der
BürgerInnenrechte. Außerdem besteht die Möglichkeit, Postkarten oder andere
Materialien für den Wettbewerb zu bestellen.
In der sich an den Wettbewerb anschließenden Aktionswoche „Gegen
Überwachung –
für BürgerInnenrechte“ in Freiburg soll zudem – bei genügend Einsendungen –
die bestüberwachteste Stadt gekürt werden. In der Woche vom 10. bis zum 14.
November organisieren Freiburger Studierende und weitere interessierte
Personen Vorträge, Informationsstände, eine Podiumsdiskussion und weitere
Veranstaltungen und Aktionen. „Wir freuen uns auf eine informationsreiche
Woche Gegen Überwachung – Für BürgerInnenrechte', meint Jannis Seyfried,
Vorstand des u-asta, abschließend.
Für Rückfragen und O-Töne stehen Ihnen Daniel Miehe, Jannis Seyfried und
Albrecht Vorster telefonisch unter 0761 203-2033 oder per Email unter
vorstand#u-asta.de gerne zur Verfügung.
